Über das Projekt

Die Geschichte beginnt im Jahr 1982, als der achtjährige Richard mit seinem Vater aus der Tschechoslowakei in die Bundesrepublik Deutschland flieht. In Hessen angekommen, erlebt er eine faszinierende, moderne Welt, geprägt von westlichen Autos, neuen Farben und Geschmäcker und imposanten, modernen Gebäuden. Doch gleichzeitig wird ihm und seiner Mutter die Möglichkeit genommen, sich wiederzusehen.

Richard findet sich in einem Auffanglager und einem Asylantenheim wieder, wo er nicht nur einen neuen Alltag bewältigen muss, sondern auch eine fremde Sprache erlernen muss. Schon bald steht er vor einer schicksalhaften Entscheidung: Soll er seinen Vater oder seine Mutter nie wieder sehen?

"Die Kassette an der Wand" ist nicht nur eine Geschichte über die persönlichen Herausforderungen eines jungen Flüchtlings, sondern auch ein tiefgehedner Blick auf die Unterschiede der Denkweisen in Ost- und Westeuropa und auf die Konfrontation aufgeklärter Menschen mit Vorurteilen und Fremdenhass.

Richard Blaha arbeitet als Komponist, Sprecher, Autor und Filmtonmeister und nutzt dieses Knowhow, um seine Geschichte mit eigener Stimme und Musik zu erzählen.