{"id":16,"date":"2024-10-13T14:14:52","date_gmt":"2024-10-13T12:14:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blahasblog.de\/?p=16"},"modified":"2024-10-13T14:14:52","modified_gmt":"2024-10-13T12:14:52","slug":"berliner-polizei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blahasblog.de\/?p=16","title":{"rendered":"Berliner Polizei"},"content":{"rendered":"<p>In Berlin hast du es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zwangsl\u00e4ufig mit der Polizei zu tun. Du brauchst nur bei Rot \u00fcber die Fu\u00dfg\u00e4ngerampel gehen, dich mit Sekundenkleber auf die Stra\u00dfe kleben oder den Kanzler zu umarmen. Oder das bei Konservativen unbeliebteste Verbrechen zu begehen: Fahrrad zu fahren. In Berlin h\u00e4lt die Polizei wirklich alles an, was nach Fahrrad aussieht. Nachdem die Strafen f\u00fcr fehlendes Licht, fehlende Bremsen oder fehlendes Vertrauen in die Stra\u00dfenverkehrsordnung ausgesprochen wurden, essen die Polizist:innen meistens Fastfood bei RISA. Das mit Antibiotika vollgepumpte Halal-H\u00e4hnchen ist das Berliner Pendant f\u00fcr Donuts in den USA.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Meine pers\u00f6nliche Lieblingsabteilung ist die Kriminalpolizei in Reinickendorf. Ich war dort schon einige Male zu Besuch. Und jedesmal war dem eine Reihe actionreicher Ereignisse vorausgegangen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Die Gegen\u00fcberstellung<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>In einer Kneipe in Prenzlauer Berg hatte mal ein Betrunkener<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>versucht, seine Bierflasche am Kopf einer Freundin von mir zerschellen zu lassen. Die Flasche ist am Kopf meiner Freundin abgeprallt und auf den Boden gefallen ohne zu zerbersten. Der Jugendliche ist dann in Richtung Stargarder Str. gefl\u00fcchtet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir leisteten erste Hilfe. Unserer Freundin ging es zum Gl\u00fcck gut. \u201eRuf die Bullen, Richard!\u201c rief mir jemand zu. Und ich w\u00e4hlte 110.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Als die Polizei mit zwei Zivil- und vier Streifenwagen ankam, mussten wir aussagen. Ein Polizist fragte mich, in welche Richtung der T\u00e4ter gefl\u00fcchtet sei. Ich zeigte in Richtung Stargarder Str.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eW\u00fcrden sie den T\u00e4ter erkennen?\u201c fragte er.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eJa, klar\u201c sagte ich. Die Polizisten stiegen in das zivile Auto ein und einer von ihnen hielt die hintere T\u00fcr auf und signalisierte mir mit der \u201eHereinspaziert\u201c-Geste, dass ich mit einsteigen sollte. \u201eWie aufregend!\u201c Wow, das erste mal im Polizeiauto. Meine erste Verfolgungsjagd! Bestimmt w\u00fcrde das so werden wie in <i>Death Proof,<\/i> <i>ein Colt f\u00fcr alle F\u00e4lle<\/i>, <i>Miami Vice<\/i> oder GTA 5!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich sollte den T\u00e4ter beschreiben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eUm die 1.75m gro\u00df, kurze dunkle Haare, schwarzer Hoodie, Baggy Pants\u201c. Das Polizeifahrzeug fuhr mit einem quietschenden Kickstart los, musste aber direkt &#8211; wieder mit quietschenden Reifen &#8211; abbremsen, denn die Zufahrt von der Schliemannstr. in die Stargarder Str. war gesperrt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eOh nein, ey. Berlin. \u00dcberall nur Baustellen\u201c meckerte der Beamte neben mir wie ein waschechter Wutb\u00fcrger.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Fahrer legte den R\u00fcckw\u00e4rtsgang ein, trat aufs Gaspedal und musste sofort wieder scharf abbremsen, denn jetzt versperrte ein ausparkender SUV den Weg. Wir waren gefangen, zwischen Baustelle und Jeep. Ein Polizist stieg aus und klopfte an die SUV-T\u00fcr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eHey, warum blockieren sie uns?\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Fahrer \u00f6ffnete das Fenster. Es war ein ver\u00e4ngstigter, d\u00fcnner, bla\u00dfer 18-J\u00e4hriger, der mit zittriger Stimme sagte:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eIch habe gestern die F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung bestanden. Und soll jetzt nur das Auto meines Vaters ausparken.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eFahren sie bitte in die Parkl\u00fccke zur\u00fcck, wir sind im Einsatz!\u201c sagte der Beamte. Der Junge dachte er h\u00e4tte den Drive-Gang eingelegt, trat aufs Gaspedal, doch das Auto fuhr immer noch r\u00fcckw\u00e4rts, weil er offensichtlich doch den R\u00fcckw\u00e4rtsgang eingelegt hatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eDu sollst vorw\u00e4rts fahren, Junge! Zur\u00fcck in die Parkl\u00fccke\u201c schrie der Polizist. Auf dem blassen Gesicht des F\u00fchrerscheinneulings gl\u00e4nzten immer mehr Schwei\u00dfperlen. Er fuhr ein paar Zentimeter r\u00fcckw\u00e4rts, dann wieder vorw\u00e4rts, dann wieder r\u00fcckw\u00e4rts, dann wieder vorw\u00e4rts. Als der SUV nach ca. drei Minuten parallel zu den anderen geparkten Fahrzeugen stand, nutzte der Polizist am Steuer die Gelegenheit, und fuhr an dem riesigen Vehikel vorbei, bevor der bla\u00dfe Junge wieder den Weg versperren w\u00fcrde. Der andere Polizist stieg ein und wir fuhren mit erh\u00f6hter Geschwindigkeit r\u00fcckw\u00e4rts bis zur Lettestr. Dann mit Blaulicht durch die Einbahnstrasse zur Dunkerstra\u00dfe. Jetzt suchten wir alle S-Bahn- und Tram-Stationen ab.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eIst er das?\u201c fragte mein Sitznachbar und zeigte auf einen Jungen mit Baggy-Pants und einem dunklen Hoodie, der an der Tram-Station \u201ePrenzlauer Alle\u201c einen D\u00f6ner a\u00df.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eNein, das ist er nicht.\u201c sagte ich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir fuhren weiter an die Tram-Station Fr\u00f6belstr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eIst er das?\u201c fragte der Polizist und zeigte auf einen Jungen mit Baggy-Pants und einem dunklen Hoodie, der einen D\u00f6ner a\u00df. \u201e\u00c4h, nein\u201c.<\/p>\n<p>\u201eIst er das?\u201c fragte der Polizist an der Danziger Str.\/Prenzlauer Aller und zeigte wieder auf einen Jungen mit Baggy-Pants und einem dunklen Hoodie, der einen D\u00f6ner a\u00df.<\/p>\n<p>Seitdem wei\u00df ich, was ich anziehen und essen sollte, wenn ich mal eine Straftat begehen will.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nachdem wir alle Tram-Stationen in der N\u00e4he abgeklappert haben, und weitere D\u00f6ner-essende Jugendliche in Hoodies und Baggy-Pants angesehen haben, fuhren mich die Polizisten wieder zur\u00fcck zur Kneipe.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Einige Wochen sp\u00e4ter musste ich zur Zeugenaussage bei der Kriminalpolizei in Reinickendorf. Nachdem der Kommissar meine Aussage aufgenommen hat, fragte er mich \u201eW\u00fcrden Sie den T\u00e4ter noch erkennen?\u201c Ich bejahte dies und er schickte mich zur Gegen\u00fcberstellung.<\/p>\n<p>Wow! Gegen\u00fcberstellung. Wie aufregend! Ich w\u00fcrde jetzt bestimmt in einen dunklen Raum mit Backsteinw\u00e4nden gef\u00fchrt werden und dann durch einem verdunkelten Spiegel den T\u00e4ter identifizieren m\u00fcssen. Wie in \u201eDie \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen\u201c.<\/p>\n<p>Ich sollte auf der Sitzbank vor dem Gegen\u00fcberstellungs-Raum Platz nehmen, bis ich aufgerufen werde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich stellte mir vor, wie<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>kriminelle Jugendliche nebeneinander aufgereiht werden und ihnen gesagt wird, dass sie eine Drohgeb\u00e4rde mit einer Bierflasche in ihrer Hand machen sollen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine \u00e4ltere Frau \u00f6ffnete die T\u00fcr und bat mich hinein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch in dem Raum war keine Glaswand, durch die ich Kriminelle h\u00e4tte beobachten k\u00f6nnen. Es war ein steriler Raum mit zwei St\u00fchlen und einem Schreibtisch, auf dem ein etwas \u00e4lterer PC stand.<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen Sie bitte den T\u00e4ter so genau wie m\u00f6glich beschreiben? Ich gebe das in den Computer ein und dann hoffen wir, dass wir ihn finden.\u201c sagte die alte Frau.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich beschrieb den \u00dcbelt\u00e4ter: Dunkle, kurze Haare, an den Seiten rasiert, dunkle Augen, helle Haut, ca. 1 Meter 75, kleine Nase, volle Lippen und keine Narben. Die alte Dame hatte alles langsam in den Computer getippt und startete die Suche. Der Bildschirm wurde schwarz und der Computer knackste und tutete.<\/p>\n<p>\u201eIst das kaputt?\u201c fragte ich, nachdem wir 20 Minuten auf den dunklen Bildschirm starrten und den seltsamen Ger\u00e4uschen lauschten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eNein, wir m\u00fcssen nur noch etwas warten. Die Datenbank ist riesig. Aber das dauert h\u00f6chstens nur noch zehn Minuten. Sie m\u00fcssen wissen: Polizeiarbeit ist Geduldsarbeit.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir sa\u00dfen weitere 10 Minuten da und h\u00f6rten dem Klakkern und Zischen des PC\u2019s zu. Dann ert\u00f6nte so etwas wie ein Gong und der erste Kriminelle war zu sehen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Roter Vollbart, Halbglatze, 2m gro\u00df, schmale Lippen und eine Narbe auf der rechten Wange.<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eIst da etwas schief gelaufen?\u201c frage ich die alte Dame. Sie antwortete ganz ruhig:<\/p>\n<p>\u201eNein, nein, das ist normal. Eigentlich m\u00fcssten keine Merkmale eingegeben werden. Das System zeigt immer die gleichen Leute an.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd warum haben wir die Merkmale eingegeben?\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>fragte ich verwundert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eWenn wir die nicht eingeben, dann funktioniert das nicht. Es muss immer etwas eingegeben werden.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zwei Stunden hatte es gedauert bis der Jugendliche tats\u00e4chlich im System aufgetaucht ist. Er hatte auf dem Bild sogar den dunklen Hoodie an, den er an dem Abend anhatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eNa sehen sie. Es hat sich doch gelohnt.\u201c sagte die alte Dame freundlich und schickte mich nach Hause.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>__________________________________________________________________<\/p>\n<p>Der Text handelt von den Erfahrungen des Autors mit der Polizei in Berlin. Er beschreibt Fahrradkontrollen und den anschlie\u00dfenden Besuch der Polizisten bei einem Fast-Food-Restaurant. Zudem schildert er eine Verfolgungsjagd nach einem Vorfall in einer Kneipe, die jedoch erfolglos endet. Der Autor berichtet auch von einem Besuch bei der Kriminalpolizei, bei dem eine Gegen\u00fcberstellung entgegen seiner Erwartungen nur mit einem Computer durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p><b>Das Restaurant<\/b><\/p>\n<p>Im Sommer sa\u00dfen wir auf der Terrasse des Schusterjungen. Wir waren zehn internationale Freunde zwischen 35 und 55, die ihr Bier tranken, um sich von Gulasch, Leber, Steak au Four, Kalbsschnitzel, Bulette, Eisbein und den Eiern in Senfso\u00dfe zu erholen. W\u00e4hrend wir unsere Gl\u00e4ser erhoben, um alle zusammen auf den Abend anzusto\u00dfen, blieb ein schwei\u00dfgebadeter und schwer atmender Fahrradfahrer neben uns stehen, stieg vom Fahrrad und schmi\u00df das Fahrrad auf den Boden. Ein junger Typ im dunklen Hoodie kam um die Ecke angerannt und sprayte dem Radfahrer Pfefferspray ins Gesicht. Der Radfahrer w\u00e4lzte sich auf dem Boden und bevor die Pfefferspray-Wolke unsere Runde erreichte, fing der Hoodie-Typ an, mit einer Luftpumpe auf das Fahrrad des ausgeknockten Fahrradfahrers einzudreschen. Bevor wir \u00fcberhaupt reagieren konnten, befanden wir uns mitten in der Pfefferspray-Wolke. Wir hielten uns die brennenden und tr\u00e4nenden Augen zu und schrieen panisch: \u201ePpperspray, that\u2019s Pepper-Spray!\u201c. Wir waren schlie\u00dflich eine internationale Runde und sprachen englisch miteinander. Der Hoodie-Typ mit der Luftpumpe schrie den Glatzkopf an:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eIch t\u00f6te dein Fahrrad! Ich t\u00f6te dein Fahrrad! Ich t\u00f6\u00f6\u00f6te jetzt dein Fahrrad!\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Wolke verzog sich und zwei von uns entrissen ihm die Luftpumpe. Doch er wehrte sich und schlug um sich. Es kamen noch einige von uns dazu, um den aggressiven Teenie festzuhalten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eRuf die Polizei! Wir halten ihn fest!\u201c rief mir einer meiner Freunde zu. Ich z\u00f6gerte.<\/p>\n<p>\u201e\u00c4h, meinst du mich?\u201c fragte ich, wohl wissend dass ich wohl derjenige sein w\u00fcrde, der sp\u00e4ter wieder mal nach Reinickendorf zur Zeugenaussage fahren muss.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eJa man! Ruf jetzt an!\u201c<\/p>\n<p>Ich w\u00e4hlte also wieder einmal die 110.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201ePolizei Notruf Berlin, wie darf ich ihnen weiterhelfen?\u201c sagte eine nette Stimme am Telefon.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eBin beim Schusterjungen. Hier ist ein Typ mit Pfefferspray, ein verletzter Fahrradfahrer auf dem Boden und der andere will sein Fahrrad mit einer Luftpumpe t\u00f6ten!\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eWie bitte?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAlso nicht ihn, sein Fahrrad\u2026 kein Mordversuch. Ist ja ein Fahrrad!\u201c<\/p>\n<p>\u201eBeruhigen sie sich bitte. Wir senden sofort jemanden los. Warten sie auf die Einsatzkr\u00e4fte und den Krankenwagen am Tatort\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich kniete mich zum Radfahrer , der jetzt langsam sein Bewusstsein wiedererlangt hat und tat mein bestes, um ihn zu beruhigen:<\/p>\n<p>\u201eKeine Sorge. Krankenwagen und Polizei sind gleich hier.\u201c<\/p>\n<p>Er schrie mich an: \u201eKeine Bullen!\u201c Dann packte er sich sein Fahrrad und raste auf der Danziger Str. in Richtung Prenzlauer Alle davon. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter kamen ca. 30 Einsatzfahrzeuge und f\u00fcnf Krankenwagen mit Blaulicht und Martinshorn von allen Seiten angeschossen. Die Ecke Danziger\/Lychener\/Knaack-Str. war blau erleuchtet. Wahrscheinlich hatte ich am Telefon etwas \u00fcbertrieben. Drei Polizisten kamen auf uns zu und fragten:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eWer hat den Notruf gew\u00e4hlt?\u201c Ich hob z\u00f6gernd meine Hand. \u201e\u00c4h. Ich. Aber.. ist das Aufgebot nicht etwas \u00fcbertrieben?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn jemand mit einer Schusswaffe hantiert, es Verletzte durch Pfefferspray und einen Fahrradunfall gibt, sind wir selbstverst\u00e4ndlich mit vollem Team zur Stelle.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich glaube, ich war am Delfin nicht so pr\u00e4zise.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Meine Freude lie\u00dfen den Typen mit der Luftpumpe los, als drei junge<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Polizisten und eine sehr h\u00fcbsche Polizistin zu ihm kamen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Luftpumpen-Typ war jetzt ganz ruhig, und sagte:<\/p>\n<p>\u201eGut, dass sie so schnell hier sind. Ich wollte schon die 110 w\u00e4hlen, aber diese Herren halten mich hier die ganze Zeit fest.\u201c<\/p>\n<p>Wann wollte er den Notruf w\u00e4hlen? W\u00e4hrend er das Fahrrad mit der Luftpumpe ermorden wollte?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir haben unsere Aussagen gemacht. Der Fahrradfahrer blieb verschwunden. Warum er mit Pfefferspray und sein Fahrrad mit einer Luftpumpe angegriffen wurde, haben wir nie herausgefunden. Die Polizei und der Rettungsdienst haben sind mit Blaulicht zum n\u00e4chsten Tatort davon ged\u00fcst. Wir setzten uns wieder an unseren Tisch und bestellten noch eine Runde Bier.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Wir stie\u00dfen auf diesen actionreichen Abend an. Aber das Thema des Abends war die attraktive Polizistin. Wir am\u00fcsierten uns \u00fcber unsere doofen Fantasien von Handschellen und Uniformen. Solch eine bierfreudige M\u00e4nnerrunde kann in diesen Situationen eine recht anr\u00fcchige Rhetorik entwickeln. W\u00e4hrend wir uns uns immer weiter in unseren prolligen Fantasien verloren haben, hielt neben uns ein Polizeiauto an.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die sch\u00f6ne Polizistin stieg aus und kam l\u00e4chelnd zu uns an den Tisch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eMeine Herren, ich muss sie leider noch ein letztes Mal st\u00f6ren. aber ich habe noch eine Frage.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir waren still, sahen die Polizistin mit weit aufgerissenen M\u00fcndern an und hofften insgeheim, dass sie unser Gespr\u00e4ch nicht mitbekommen hatte. Sie fragte nach ein paar Details \u00fcber den Fahrradfahrer, l\u00e4chelte jeden einzelnen von uns nacheinander an, so dass wir uns alle nacheinander in sie verlieben konnten und ging wieder in den Wagen. Kurz bevor sie Einstieg drehte sie sich zu uns um und fl\u00fcstere fast anr\u00fcchig: \u201eEine sch\u00f6ne Nacht w\u00fcnsche ich den Herren noch.\u201c<\/p>\n<p>Wie kleine Jungs<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>winkten wir ihr l\u00e4chelnd zu.<\/p>\n<p>Ein paar Monate sp\u00e4ter musste ich wieder zur Kriminalpolizei in Reinickendorf. Aussage und Gegen\u00fcberstellung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Aussage, diesmal bei einer Kommissarin, st\u00fcrmte ein Kollege von ihr rein und warf eine alte auf den Tisch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eHier ist der Bericht \u00fcber die Schusswunde bei dem Toten letzte Woche.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eAch danke. Nachher zusammen in die Kantine?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, habe jetzt schon Hunger.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOk, ich hole dich in deinem B\u00fcro ab, wenn ich hier fertig bin. So Herr Blaha, dann erz\u00e4hlen soe weiter\u2026\u201c<\/p>\n<p>Ich sagte aus und dann wurde ich wieder zur Gegen\u00fcberstellung geschickt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die nette alte Dame arbeitete immer noch dort und ich sollte ihr<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>den Fahrradfahrer beschreiben.<\/p>\n<p>\u201eCa 2m gro\u00df, Glatze, dunkle Augen, keine Narben im Gesicht\u201c.<\/p>\n<p>Die alte Dame tippte das alles langsam in den Computer ein, startete die Suche, bot mir diesmal sogar ein Plunderst\u00fcckchen von ihrer Lieblingsb\u00e4ckerei an und fragte mich, ob ich etwas zu trinken haben will, um die Zeit etwas zu \u00fcberbr\u00fccken, w\u00e4hrend der Computer ca. 30 Minuten lang knackste und tutete Dann ert\u00f6nte der Gong und der erste Kriminelle war zu sehen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Roter Bart, Glatze, 2m gro\u00df, spitze Lippen und eine Narbe auf der rechten Wange.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck wusste ich Bescheid.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Berlin hast du es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zwangsl\u00e4ufig mit der Polizei zu tun. 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